Interesse Verbraucher an Online Produkte im Ausland von Händlern ignoriert

Die Ergebnisse einer EU Umfrage zeigen, dass EU-Verbraucher vermehrt Online-Produkte Cross-Border im EU-Ausland kaufen. Gleichzeitig zögern Einzelhändler noch bei der Ausweitung Ihres Online-Geschäfts und sehen den Online-Verkauf von Waren in andere EU-Länder weiterhin kritisch.

Das wurde letzte Woche veröffentlicht in einer Pressemitteilung zum Verbrauchsbarometer 2017. Die Bedenken der Einzelhändler hängen in erster Linie mit dem höheren Betrugsrisiko und der größeren Gefahr von Zahlungsausfällen bei grenzüberschreitenden Verkäufen zusammen, sowie mit uneinheitlichen Steuervorschriften, nationalen Vertragsrechtvorschriften und Verbraucherschutzbestimmungen. Gleichzeitig zeigt das Barometer, dass das Vertrauen der Verbraucher in den elektronischen Handel stark zugenommen hat. In 10 Jahren hat sich der Anteil der Online Käufer in der EU fast verdoppelt: er stieg von 30% in 2007 auf 55% im Jahr 2017. Das Vertrauen der Verbraucher bei Online-Käufen aus anderen EU-Staaten ist mit 21%-Punkte angestiegen, fast doppelt soviel als der Anstieg des Vertrauens für inländische Online-Käufe.

“Unsere Empfehlung für Einzelhändler lautet: Sie müssen jetzt Ihre Angste überwinden und zusammen arbeiten mit lokalen Experten um genau die Probleme zu vermeiden die Sie befürchten und Vertrauen bei den kaufbereiten Verbrauchern zu gewinnen”, sagt Ed Hensen, Gründer und Cross-Border E-Commerce Experte bei E-Commerce in Holland.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-17-2109_de.htm


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